Bitte Rücksicht auf die Umwelt

In Feld und Wald existieren Lebensgemeinschaften aus Pflanzen und Tieren in einem von der Natur angestrebten biologischen Gleichgewicht. Mit zu den sensibelsten Tieren in unseren Wäldern gehört das Rotwild. Rotwild reagiert empfindlich auf Störungen und ist auf Ruhe angewiesen. Durch das Nebeneinander von Wild und Menschen als Waldarbeiter, Jäger und Waldbesucher wie Erholung suchende Wanderer, Reiter, Sportler (Jogger, Nordic Walker, Mountain Biker, Reiter ...) wurde das an sich tagaktive Rotwild zunehmend dämmerungs- und nachtaktiv. Dadurch und durch Reduktionsabschüsse bekommt der Waldbesucher es kaum noch zu Gesicht.

Bitte beachten Sie ganzjährig folgende Regeln:

  • Gestalten Sie Ihre Zeit- und Streckenplanung so, dass Sie nicht in der Dämmerung oder gar im Dunkeln unterwegs sind
  • Verlassen Sie die Wege nicht
  • Hunde unbedingt anleinen
  • Beschädigen Sie nichts und hinterlassen Sie keine Abfälle
  • Eine solche Rücksichtnahme hilft allen Tieren in Wald und Feld vor allem in den frühsommerlichen Setzzeiten des Wildes und den Brutzeiten der Vögel.
  • Fairness sollte selbstverständlich sein!

Der Deutsche Wanderverband hat eine Broschüre "Tipps für richtiges Verhalten von Wander*innen gegenüber (Wild-)tieren" herausgegeben, um Probleme zu vermeiden, die sich aus dem Zusammentreffen von Menschen und Tieren ergeben können.